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    • Offene Fachschaft Medizin Freiburg
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      “Schreiben erhöht die Empathie, Reflexionsfähigkeit und den Mut von Kliniker:innen.”
      —Rita Charon in Narrative Medicine

      Die Macht des Wortes ist uns aus dem Klinischen bekannt. Viele Medizinerinnen und Mediziner sehen Schreiben—ob wissenschaftlich oder literarisch—als eine Möglichkeit, über ihre umfangreichen Alltagserfahrungen zu reflektieren und ihren gesellschaftlichen Wirkungsradius über die direkte Versorgung hinaus zu transzendieren.
      Essays gehören zum Repertoire vieler einflussreicher Ärzte und Ärztinnen wie beispielsweise Atul Gawande oder Abraham Verghese. Essays erhellen und unterhalten zugleich. Sie drücken Wertvolles über das Menschsein aus, das in der Fachsprache der Medizin verdeckt bleibt. Essays sind ein Produkt aus intellektuellen Prozessen und persönlichen Emotionen, und somit vielleicht der beste Ausdruck des ärztlichen Wesens.
      Der Aystole Essay Preis geht an den besten Essay über ein Thema, das für die Medizin und Gesundheit von zentraler Bedeutung ist. Wir halten die Ausschreibung bewusst breit, damit Ihr Euch kreativ zu dem Thema entfalten könnt, das für euch persönlich wichtig ist. Wir suchen nach Pepp, provokanter Originalität und scharfsinnigen Texten, die Herz und Verstand ansprechen. Gelungene Essays informieren, fesseln und unterhalten ihre Leser:innen. Gute Essays sind wahrhaftig und unerwartet. Sie stellen bestehende Überzeugungen Infrage und bieten neue Sichtweisen. Widme einen Moment deines geschäftigen Alltags einem außergewöhnlichen Essay.

      Wonach suchen wir?
      Wir halten das Thema und die Zielgruppe bewusst offen, empfehlen aber, dass du es für deine Kolleg:innen (Ärzt:innen, Pflegekräfte, Therapeuth:innen) schreibst. Die Themen können sehr weit gestreut sein, von der medizinischen Aus- und Weiterbildung, über besonders berührende Erlebnisse in der Klinik, bis hin zu gesellschaftlichen Reflexionen über die Situation von bestimmten Patient:innen-Gruppen. Das Thema muss keinen Bezug zu dem Asystole-Spiel oder unserer Mission von mehr Gemeinschaft, Spaß und Inklusivität in der medizinischen Aus- und Weiterbildung haben.

      Die Jury wird die Essays jedoch nach folgenden Aspekten bewerten:

      • Besteht ein klarer klinischer Bezug?
      • Ist der Essay überraschend?
      • Gab es neue Aspekte?
      • Zahlt es auf ein größeres gesellschaftliches Thema ein?
      • Ist der Schreibstil angenehm / entzückend?
      • Kann man sich als jemand aus dem Gesundeitswesen damit identifizieren?
      • Ist die Argumentation überzeugend?

      Wer kann teilnehmen?
      Teilnehmen kann jede:r Erwachsene, der in einem gesundheitsbezogenen Bereich arbeitet. Es ist egal, ob du frisch begonnen hast zu studieren oder bereits in Rente bist. Wir begrüßen Teilnahmen aus aller Welt, der Essay muss jedoch in deutscher Sprache eingereicht werden.
      Wir hatten im letzten Jahr erfreulich viele Einreichungen von unterschiedlichen Berufsgruppen, inklusive Tanztherapeutinnen, Studierenden, Pflegekräften, etc.
      Wie kann man teilnehmen?

      Der Essay darf nicht mehr als 2000 Wörter beinhalten, Literaturverweise nicht einsgeschlossen. Die Einreichungsfrist ist der 15. März 2023. Pro Autor:in ist nur eine Einreichung möglich. Die Essays dürfen keine Informationen beinhalten, die einzelne Patient:innen identifizieren.

      Wie geht es weiter?
      Die Eingaben werden anonymisiert von einer Jury bewertet. Die Gewinnerin bzw. der Gewinner des mit 777 Euro dotierten Asystole-Preises wird am 15. April 2023 bekannt gegeben. Wir veröffentlichen den gewinnenden Essay und bieten auch an, ein Podcast-Interview zum Essay-Thema mit der Gewinnerin bzw. dem Gewinner zu veröffentlichen (sofern von ihr/ihm gewünscht).

      Wer steckt dahinter?
      Der Essaypreis wird von den Personen herausgegeben, die auch das ikonische Mediziner:innen-Spiele „Asystole“ erschaffen haben. Sie möchten damit, genau wie mit dem Spiel auch stärker den gemeinschaftlichen Austausch in der Medizin vorantreiben.

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