Hochschulpolitik: Studienkommission Humanmedizin

Jeder Studiengag an der Medizinischen Fakultät hat eine eigene Studienkommission (Humanmedizin, Zahnmedizin und Molekulare Medizin) unter dem Vorsitz des Prodekans Lehre (derzeit Prof. Dr. med. Lutz Hein), deren Mitglieder vom Fakultätsrat bestellt werden. Die Berechtigung und Aufgaben dieser Kommission beruhen auf §26 des Landeshochschulgesetzes Baden-Württemberg, in welchem ebenfalls festgelegt ist, dass von den maximal 10 Mitgliedern mindestens 4 Studierende sein müssen, weshalb die StuKo das Gremium an unserer Fakultät ist, an dem die Studierende den meisten Einfluss auf die jeweiligen Entscheidungen haben.

Aufgabe der Studienkommission Humanmedizin ist es für die Studiengänge Humanmedizin und Pflegewissenschaften Empfehlungen gegenüber dem Fakultätsrates und nachfolgend dem Senat auszusprechen, welche die Weiterentwicklung des jeweiligen Studiengangs abzielen. Zudem wird hier über die Verwendung und Verteilung von finanziellen Mittel, die für Studium und Lehre vorgesehen sind, entschieden. Konkret werden hier Veränderungen der Prüfungs- und Studienordnung, die Etablierung neuer Wahlfächer oder neuer Masterstudiengänge beschlossen. Zu den genannten Mitteln für Studium und Lehre zählen unter anderem Gelder der Förderlinie Lehre sowie der Lehrbonus, wodurch Projekte wie der Uro-Escape-Room, die HNO-Peer-Studenten, das Moulagen-Projekt der Dermatologie oder die studentische Betreuung im Kurs der makroskopischen Anatomie gefördert werden. Eine Aufstellung der aktuellen geförderten Projekte findet ihr hier: https://www.medstudek.uni-freiburg.de/preiseundf/foerderungsmoeglichkeiten

Die studentischen Mitglieder der Studienkommission werden durch die Fachschaft am Ende des Sommersemesters im Rahmen der Fachschaftswahlen gewählt. Üblicherweise sind dies meist Vertreter_innen der AG Medizinische Ausbildung sowie der AG Evaluation.