FAQ zu COVID 19:

Als Offene Fachschaft verfolgen auch wir die Corona-Pandemie und deren kommende Auswirkungen auf den universitären Betrieb hier in Freiburg mit wachsender Sorge.
Hier findet ihr einen Überblick über unseren derzeitigen Infostand. Dieser wird laufend aktualisiert.

Wie kann ich als Student*in helfen?

Plötzlich viel Zeit und in Freiburg? Jede Unterstützung ist in der aktuellen Corona‐Epidemie hilfreich und wertvoll. Darum bitten wir alle, die ihre Mithilfe anbieten möchten, sich zu melden. Das könnt ihr über folgende Wege tun:

  1. Am Wichtigsten: Tragt Euch in das Helfendenformular der Fachschaft ein: https://forms.gle/zJfp3tKY11vddz49A
  2. Kontaktiert uns bei Fragen via corona@ofamed.de oder in dringenden Fällen unter 0761/270-77410 (Mo-Fr, 9-17 Uhr)

Auch Krankenpflegepraktika und Famulaturen sind vermittelbar, wenn ihr noch eine(s) für Eure M1/M2-Zulassung benötigt, meldet Euch über das Formular und die Gruppen.

Bitte beachte: Obligate Gründe, nicht teilzunehmen, sind ein Aufenthalt in Hochrisikogebieten nach RKI, Kontakt zu COVID19-Verdachtsfällen oder die Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe (Personen über 50 Jahre, Schwangere, Vorerkrankungen)

Welche Veranstaltungen sind abgesagt?

Nach aktuellem Infostand ist der gesamte universitäre Betrieb bis zum 6. April stillgelegt. Derzeit gibt es nur einen groben Fahrplan, der online-basierte Lehre im April und Mai, sowie ein Nachholen der Präsenslehre im Juni und Juli vorsieht.

Wie sieht es mit meinen Klausuren aus?

Auch Klausuren sind, sofern kein anderer Hinweis besteht, von den Einschränkungen betroffen. Die Möglichkeiten von Leistungsüberprüfungen in kleineren Gruppen nach Entspannung der Lage sind in Prüfung.

Findet die mündliche M1 und die M2 statt?

Zurzeit ist davon auszugehen, dass die M2 wie geplant unter Einhaltung gesundheitlich notwendiger Abstände zwischen den Prüflingen stattfinden kann.

Die mündliche M1 findet aktuell nicht statt. Eine Neuterminierung ist noch nicht absehbar.

Wir wissen, dass dieser Punkt insbesondere wegen der Zulassung in den nächsten Studienabschnitt von großer Bedeutung ist und halten Euch auf dem Laufenden!

Was ist mit meinem Pflegepraktikum / meiner Famulatur?

Grundsätzlich können Praktika/Famulaturen fortgesetzt werden. Nach aktuellem Stand könnt ihr auch als neue PJ‐, Famulatur‐ oder Praktikums‐Studierende zugelassen werden ‐ unter der Voraussetzung, dass die Hygiene‐ und Sicherheitsregeln des jeweiligen Klinikums eingehalten werden. Wichtige Voraussetzung ist, dass eine ausreichende Anzahl und Umfang von Schutzkleidung auch für Euch vor Ort verfügbar sind.

Uns erreichen viele Meldungen, nach denen Pflegepraktika oder Famulaturen abgebrochen oder abgesagt wurden. Hier ein Überblick zum Anerkennungsstand:

  • Muss eine begonnene Famulatur wegen Corona abgebrochen werden, wird diese auch anerkannt, wenn die Mindestdauer von 14 Tagen nicht erreicht ist. Ein Nachweis ist erforderlich.
  • Muss eine begonnene Famulatur wegen Corona abgebrochen werden und sind bereits 5 Abschnitte absolviert, wird ein weiterer Abschnitt der Famulatur akzeptiert. Auch hier ist ein Nachweis erforderlich.
  • Kann eine stationäre Famulatur aufgrund von Corona nicht abgeleistet werden, kann ersatzweise eine zusätzliche ambulante Famulatur abgeleistet werden. Ebenfalls ist hier ein Nachweis erforderlich.
  • Kann eine stationäre Famulatur oder eine Famulatur in einer Einrichtung der hausärztlichen Versorgung aufgrund von Corona nicht abgeleistet werden, kann ersatzweise während der Dauer der COVID‐19‐Pandemie auch eine Famulatur ohne direkten Patient*innenkontakt, vor allem zur Unterstützung des öffentlichen Gesundheitsdienstes und der Labordiagnostik, abgeleistet werden. Ihr ahnt es schon: Ein Nachweis ist erforderlich.

Werden mir als PJler*in COVID19-bedingte Fehlzeiten angerechnet?

COVID19-bedingte Fehlzeiten (Quarantäne, Kinderbetreuung bei Kita-/Schulschließung) bis zu 14 Tage werden nach Rücksprache mit dem Landesprüfungsamt nicht auf die regulär mögliche Fehlzeit im PJ angerechnet

Außerdem muss PJ-Studierenden der Zugang zur Notkinderbetreuung kritischer Berufsgruppen ermöglicht werden. Diesem Appell der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. (bvmd) schließen wir uns an.

Kann ich im Labor/Büro an meiner Doktorarbeit weiterarbeiten?

Da die jeweiligen Labore/Büros nicht der Fakultät, sondern ihren zuständigen Abteilungen unterliegen, muss diese Frage auch durch diese geklärt werden. Dazu musst du deine/n Doktormutter/-vater fragen.

Allerdings gilt auch hier: Wer ein potenzielles Risiko darstellt, soll in Absprache mit der Betreuung dem Laborbetrieb fernbleiben. Arbeiten, die ohne weiteres im Home Office erledigt werden können, sollten auch dort ausgeübt werden.

Informationsstand vom 21. März 2020, 15:00 Uhr